Output
Kurz erklärt
Output bezeichnet die eigene Sprachproduktion beim Sprechen und Schreiben, im Unterschied zum Input durch Hören und Lesen.
Die Linguistin Merrill Swain hat in den 1980er-Jahren darauf hingewiesen, dass Verstehen allein nicht reicht: Erst beim eigenen Sprechen und Schreiben merken Lernende, was ihnen fehlt, und testen Hypothesen über die Sprache. Diese Output-Hypothese ergänzt die Input-Theorien.
Praktisch heißt das: Wer fließend sprechen will, muss sprechen. Das Gespräch mit einem Tandempartner, das laute Zusammenfassen eines Artikels oder das Schreiben eines kurzen Tagebuchs gehören deshalb in jeden Lernplan.